Rezeptfreie Mittel gegen Schlafstörungen

Rezeptfreie Mittel gegen Schlafstörungen

Gerade wenn wir gestresst sind oder uns Sorgen und Ängste plagen, lässt guter Schlaf oft auf sich warten. Halten solche Phasen länger als nur ein paar Tage an, können rezeptfreie Mittel aus der Apotheke helfen, den Schlaf anzustoßen. Lesen Sie hier, was Sie dazu wissen sollten.

Welches Schlafmittel bekomme ich rezeptfrei in der Apotheke?

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten rezeptfreier Schlafmittel in der Apotheke:

Traditionell werden bei Schlafstörungen pflanzliche Mittel mit Wirkstoffen wie Baldrianwurzel, Passionsblume oder Melisse eingesetzt. Entsprechende Arzneimittel gelten bei der European Medicines Agency daher als medizinisch anerkannt (sog. „well-established use“). Dank ihrer beruhigenden und schlafanstoßenden Effekte können Arzneimittel mit Baldrian & Co. besonders gut helfen, wenn vor allem Stress, Sorgen und innere Unruhe hinter den Schlafproblemen stecken. Die wichtigsten Vorteile der pflanzlichen Mittel: Sie machen nicht abhängig, haben kaum Nebenwirkungen und verursachen in der Regel auch keine Schläfrigkeit oder Benommenheit am nächsten Tag.

Gut zu wissen: Es ist etwas Geduld nötig, denn die Wirkung der pflanzlichen Mittel setzt in der Regel erst nach mehreren Tagen ein.

Homöopathika weisen in der Regel keine Nebenwirkungen auf, allerdings ist auch keine Wirksamkeit über einen Placebo-Effekt hinaus bekannt. Das heißt: Nach wissenschaftlichem Kenntnisstand wirken sie so gut oder schlecht wie ein Scheinmedikament. Es gibt aber Patienten, die mit Globuli dennoch gute Erfahrungen gemacht haben – lassen Sie sich im Zweifel von einem Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker beraten.

Die in diesen Mitteln enthaltenen Wirkstoffe wurden früher gegen Allergien eingesetzt. Als Nebenwirkung machten sie schläfrig – und genau deshalb werden sie heute als Schlafmittel verwendet. Informieren Sie sich über mögliche Nebenwirkungen sedierender Antihistaminika und beachten Sie, dass diese Mittel auch am folgenden Tag noch zu Benommenheit und Müdigkeit führen können. Auch hier gilt: Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

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Gut zu wissen: In manchen Fällen können verschreibungspflichtige Medikamente sinnvoll und notwendig sein. Halten Sie dazu Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Hätten Sie's gewusst?

Wir verbringen etwa ein Drittel unseres Lebens schlafend. Etwa fünf bis sechs Jahre davon träumen wir.

Die benötigte Schlafdauer pro Nacht ist sehr individuell. Manche Menschen kommen mit sechs Stunden aus, andere brauchen neun Stunden, um am nächsten Tag fit zu sein. Mehr erfahren

Im ersten Drittel des Schlafs erholt man sich am besten – unabhängig davon, ob dieser vor oder nach Mitternacht stattfindet.

Wer wenig schläft, aber untertags putzmunter ist, muss sich keine Sorgen machen. Nur wenn der Schlaf nicht erholsam ist, besteht eine Schlafstörung. Mehr erfahren

Frauen schlafen Studien zufolge besser ohne Partner im Bett, während Männer in der Regel besser mit Partnerin an ihrer Seite schlummern.

Stress ist der Schlafräuber Nummer eins: Etwa jeden Zweiten bringen Grübeleien rund um die Arbeit gelegentlich um den Schlaf. Mehr erfahren

In Deutschland leidet etwa jeder Zehnte an einer chronischen Insomnie – also einer Einschlaf- oder Durchschlafstörung. Mehr erfahren

Schlafwandeln sind keine „gelebten“ Träume – denn das Phänomen findet nicht in der Traumschlafphase, sondern im Tiefschlaf statt.

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Bei Fantasiereisen an einen entspannenden Ort (z. B. Meer, Berge) schlafen wir im Schnitt 20 Minuten schneller ein als beim Schäfchenzählen.

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Pflanzliche Schlafmittel (z. B. mit Baldrian, Melisse) haben den Vorteil, dass sie nicht abhängig machen. Allerdings braucht es etwas Geduld, bis eine Wirkung spürbar wird. Mehr erfahren

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An Durchschlafstörungen kann das „Feierabendbier“ oder der alkoholische „Schlummertrunk“ schuld sein. Mehr erfahren

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